Das Museum auf einen Blick
Das Rijksmuseum Twenthe (1930) verfügt über eine vielfältige Sammlung bildender Kunst und Kunstgewerbe vom Mittelalter bis zur Gegenwart.
Ziel des Museums ist es, einen Ort zu sichern, an dem der Besucher einen bündigen und übersichtlichen Spaziergang durch die Kunstgeschichte machen kann und in den Genuss von Kunstwerken aus verschiedenen Perioden kommt.
Jährlich organisiert das Museum ungefähr zehn Ausstellungen, für welche die eigene Sammlung immer als Ausgangspunkt dient.
Die Sammlung bleibt durch Akquisitionen, Schenkungen, Legate und Dauerleihgaben lebendig.
Den ungefähr 8000 Objekten kommt die größte Sorgfalt zu. Konservierung und Restaurierung stehen im Museum auf höchstem Niveau.
Auf die Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen im In- und Ausland, sowie mit kulturellen als auch sozialen Einrichtungen der eigenen Region wird großer Wert gelegt.
Mit einem aktiven Programm auf dem Gebiet von Bildung und Vermittlung versteht sich das Museum als Inspirationsquelle für zukünftige Besucher.
Gründung: Die Familie Van Heek
Das Rijksmuseum Twenthe nahm in der Sammlung einer der großen Twenter Textildynastien seinen Ursprung, der Familie Van Heek, zugleich Gründer und Stifter des Museums. Um die 140 Werke, vornehmlich Gemälde aus dem Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert, stellten die Grundlage für das Museum dar. Dieses wurde im Zuge der Eröffnung 1930 dem Staat übertragen.
Große Wohltäter: Scholten und Van Heel
Im Laufe des letzten Jahrhunderts hat die Sammlung beträchtlich an Größe gewonnen. Momentan umfasst sie 8000 Objekte aus dem 13. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Privatstifter haben zu diesem Wachstum bedeutend beigetragen. In den Sechzigerjahren gingen Gemäldesammlungen von Werken aus dem 17. und 19. Jahrhundert der Textilfabrikanten J.B. Scholten und M.G. van Heel in das Museum ein. Die Sammlung Van Heel umfasste auch einige hundert Objekte Delfter Fayence aus dem 17. und 18. Jahrhundert.
Van Kempen und Martens-Mulder
In den Neunzigerjahren des letzten Jahrhunderts nahm sich das Museum auch dem Sammeln von Kunst und Kunstgewerbe aus dem 18. Jahrhundert als weiterem Schwerpunkt an. Eine beachtliche Bereicherung in diesem Zusammenhang war das Legat von J.M. van Kempen, das aus hunderten von Druckgraphiken, Zeichnungen, Pamphlets und Büchern bestand.
Kürzlich wurde die Sammlung von Silber aus dem 17. und 18. Jahrhundert der Martens-Mulder-Stiftung dem Museum als Dauerleihgabe überlassen.
Levisson und das Depot VBVR
Für das späte 19. und 20. Jahrhundert spielte die Schenkung hunderter Zeichnungen und Druckgraphiken des Sammlers Karel Levisson eine große Rolle. Die umfangreichste Ausweitung der Sammlung vollzog sich auf dem Gebiet moderner Kunst seit 1965 durch die Aufnahme der Sammlung des Depots VBVR, ungefähr 1000 Arbeiten national und international einflussreicher Künstler aus dieser Periode.
Öffnungszeiten
Museum, Museumscafé und Museumsshop
Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Neujahrstag und erster Weihnachtsfeiertag geschlossen
Bibliothek
Dienstag bis Donnerstag 11:00 Uhr bis 12:30 Uhr und 13:30 Uhr bis 17:00 Uhr